Arbeitsmarktkonferenz der Metropolregion Rhein-Neckar
„Wer Arbeitsmarkt sagt, muss auch Bildung sagen.“ Am 27. April fand in Heidelberg, im Science Tower der SHR Hochschule die diesjährige Arbeitsmarktkonferenz der Metropolregion Rhein-Neckar statt.

„Wer Arbeitsmarkt sagt, muss auch Bildung sagen.“
Am 27. April fand in Heidelberg, im Science Tower der SHR Hochschule die diesjährige Arbeitsmarktkonferenz der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Dort trafen sich über 350 Akteure des regionalen Arbeitsmarktes im Dreiländereck zu Information, Austausch und Vereinbarung für eine gemeinsame regionale Arbeitsmarktpolitik. IFOK war maßgeblich in der inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt inklusive Podiumsmoderation durch Jochen Tscheulin.
Höhepunkt war die Unterzeichnung der 2. Erklärung zur Abstimmung der regionalen Arbeitsmarktpolitik, in der 70 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und arbeitsmarktrelevanten Institutionen den Willen bekundeten, sich für die Entwicklung eines leistungsfähigen, vitalen Arbeitsmarktes in der Region weiterhin einzusetzen.
Unter ihnen befanden sich die Oberbürgermeisterin von Ludwighafen und Leiterin des Netzwerkes „Vitaler Arbeitsmarkt“ Dr. Eva Lohse, der Baden-Württembergische Kultusminister Helmut Rau, Prof. Dr. Claus E. Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Vorstandsmitglied der SAP AG sowie Raimund Becker, Mitglied des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit. Wolf-Rainer Lowack, Geschäftsführer der MRN GmbH berichtet vom Projektforschritt des Steuerkreises „Vitaler Arbeitsmarkt“, worin IFOK maßgeblich strategisch und organisatorisch mitwirkt.
In zwei von IFOK konzipierten und durchgeführten Fachforen entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld Aktivitäten und Konzepte für junge Menschen und für Ältere weiter. Im Themenbereich junge Menschen wurde das Projekt „Hauptschultalente für die Metropolregion – Kooperatives Übergangsmanagement Schule – Beruf“ (KÜM) vorgestellt und diskutiert, das in diesem Jahr mit der Pilotphase beginnt. Im zweiten Fachforum wurden Projektansätze für ältere Arbeitnehmer diskutiert. Zentral war daneben der Austausch über die Demografische Entwicklung für die Region und die Notwendigkeit eines regionalen Ansatzes. Der Direktor Stefan Dallinger des Verbandes Rhein-Neckar sprach sich deutlich für eine gemeinsame „Regionalstrategie demografischer Wandel“ aus.
Abgerundet wurde die Arbeitsmarktkonferenz mit der Ausstellung „Schaufenster Arbeitsmarkt“, wo ausgewählte laufende Projekte der Region zum Thema Arbeitsmarkt und die seit letztem Jahr erzielten Ergebnisse präsentiert wurden.
Die nächste Arbeitsmarktkonferenz findet in einem Jahr mit dem Schwerpunkt „Auswirkungen des demographischen Wandels“ statt.
