Engagement für Nachhaltigkeit
Mehr als 500 Gäste, rund 30 Aussteller und über 20 hochkarätige Referenten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft – das war der Nachhaltigkeitskongress 2010 der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg. In diesem Jahr im Fokus: Freiwilliges Engagement im Land.

Die Baden-Württemberger kennen sich mit freiwilligem Engagement aus. Das beweisen nicht nur die Zahlen – fast die Hälfte der Bevölkerung im Bundesland engagiert sich freiwillig, damit ist das Land bundesweiter Spitzenreiter - sondern das zeigt auch der diesjährige Nachhaltigkeitskongress. Auf Einladung der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg und IFOK kamen mehr als 500 Gäste, Aussteller und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zum jährlichen Höhepunkt der Strategie nach Esslingen, darunter Ministerpräsident Stefan Mappus sowie Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner. Die Teilnehmenden diskutierten im Neckar Forum über Nachhaltigkeit vor Ort im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements, des Ehrenamts, der Nachhaltigkeitsstrategie und der Lokalen Agenda 21. Die Freiwilligen, die sich auf diesen Wegen engagieren, gehören zu den tragenden Säulen der Gesellschaft – ohne ihren Einsatz ist eine nachhaltige Entwicklung nicht möglich. Deshalb griff der Nachhaltigkeitskongress alle Facetten freiwilligen Engagements auf – auch, um zu diskutieren, wie noch mehr Bürgerinnen und Bürger für einen Einsatz begeistert werden können und wie eine bessere Vernetzung der Akteure möglich ist, um gemeinsam eine nachhaltige Entwicklung zu erzielen.
Am Vormittag informierten 30 Aussteller auf einer Messe über ihre wegweisenden Projekte zum freiwilligen Einsatz in den baden-württembergischen Regionen. Das Plenum am Nachmittag wurde unterhaltsam eingeleitet von Messebotschafter und Kabarettist Christoph Sonntag. Die folgenden Vorträge, Diskussionen und Praxisberichte gingen den Fragen nach, was vor Ort für den Klimaschutz getan werden kann und wie erfolgreiches generationenübergreifendes Engagement aussieht. Das gemeinsame Lernen von Nachhaltigkeit wurde an Beispielen aus Jugendarbeit, Sport, Bildung und Integration deutlich. Auch die Gäste bekamen die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und konnten bei 50 Tischdiskussionen ihre Erfahrungen austauschen. Moderiert wurde der Kongress von der N24-Moderatorin Julia Böhm und IFOK-Geschäftsführer Henning Banthien.
