Jugenddelegierte übergeben Aktionsplan an ungarischen Gesandten
Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern haben im Rahmen der Initiative Jugend denkt Europa einen gemeinsamen Aktionsplan zur europäischen Energie- und Klimapolitik entwickelt. Am 9. Juni nahm der Gesandte der Republik Ungarn, Zsolt Bóta, die Forderungen als Vertreter der aktuellen EU-Ratspräsidentschaft in Berlin entgegen.

Rund 250 Jugendliche aus sieben europäischen Ländern haben sich in den vergangenen Wochen – parallel zur öffentlichen Debatte – mit der Zukunft der europäischen Energiepolitik beschäftigt. In Projektwochen der Initiative Jugend denkt Europa, die die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit IFOK seit 2008 realisiert, entwickelten und verabschiedeten sie Forderungen und Empfehlungen zum Thema. Ihr gemeinsamer Aktionsplan „New Energy for Europe“ fasst die zentralen Ergebnisse in den Bereichen Energieversorgung, CO2-Emissionen und Energieverbrauch zusammen.
Zehn Jugendliche aus den beteiligten Schulen überreichten ihn am 9. Juni – stellvertretend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer – dem Gesandten der Republik Ungarn, Zsolt Bóta. Eine internationale Jugenddelegation übergibt den Aktionsplan zudem am 14. Juli in Brüssel an das Kabinett von Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie.
Die nächste Projektphase von Jugend denkt Europa 3.0 startet im September, eine weitere ist für Januar bis April 2012 geplant. Bis dahin wird die Initiative auf alle 27 EU-Mitgliedsstaaten ausgeweitet. Mehr Informationen unter www.youngideasforeurope.eu und in der Projektbeschreibung.
