Spitzenforschung fit für den Wettbewerb
Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte sich vorgenommen, seine Kandidaten für den Wettbewerb „Spitzenforschung in den Neuen Bundesländern“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) optimal vorzubereiten. Dies gelang: drei Bewerber – drei Gewinner. Im landesinternen Vorauswahlprozess hatte das Land dabei unter anderem auf die Beratung durch IFOK gesetzt.
Nach der ersten landesweiten Auswahlrunde standen sechs Verbünde fest, die in ihrer Antragsfortentwicklung strategisch-konzeptionell begleitet werden sollten. Zentrale Herausforderung war dabei, den verständlicherweise starken Fokus der Spitzenforscher auf die Darstellung ihrer wissenschaftlichen Exzellenz mit den Anforderungen des BMBF zu verbinden: Diese waren im Kern auf modernes strategisches Innovationsmanagement durch langfristige Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausgerichtet – wichtiger Baustein der Hightech-Strategie der Bundesregierung, um die Wirtschaftskraft Ostdeutschlands zu steigern. Das Team von IFOK verband in seiner Beratungsleistung seine ausgeprägte Kenntnis von Wissenschaftspolitiken auf Landes- und Bundesebene mit langjährigen Erfahrungen aus Netzwerkmanagement und Moderation. So erhielten die Verbünde in Arbeitssitzungen durch inhaltlich-konzeptionelle Empfehlungen und ergebnisorientierte Diskussionsführung Unterstützung in der Fortentwicklung ihrer Anträge. Ferner war IFOK gesuchter Gesprächspartner zu übergeordneten strategisch-taktischen Fragen zur jeweiligen Aufstellung im Auswahlprozess. Die Ergebnisse der intensiven Vorbereitung lassen sich unmittelbar messen: Kein anderes Bundesland war in der Finalrunde des genannten Wettbewerbs auf Bundesebene so erfolgreich wie Mecklenburg-Vorpommern. Damit wird mehr als ein Viertel der gesamten BMBF-Fördersumme in das Bundesland im Nordosten fließen. Nicht zuletzt ist gerade auch den beteiligten Wissenschaftlern durch den Prozess bewusst geworden, wie erfolgsentscheidend eine möglichst frühzeitige Vorbereitung wissenschaftsstrategisch wichtiger Wettbewerbsprogramme ist.
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