Auf Umwegen ans Ziel: E-Autokino trotz Hindernissen

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Ein Beitrag von Adrian Woitzik

Veranstaltungen während der Pandemie, keine einfache Sache. Doch unser Team hat sich allen Herausforderungen gestellt und berichtet über die Planung mit Hindernissen und das erfolgreiche Event!

Was gibt es Schöneres: Angebot abgeben, in den Sommerurlaub düsen und bei Rückkehr den Projektzuschlag auf dem Schreibtisch vorfinden. So habe ich es im Sommer 2020 erlebt. Schreiben wir bei ifok an einer Bewerbung für ein Neuprojekt mit, ist es nicht die Regel, das erstellte Konzept auch selbst umsetzen zu dürfen – sofern die Akquise erfolgreich war. Umso schöner, wenn es klappt.

Seither unterstützt ifok das Verkehrsministerium Baden-Württemberg in der Öffentlichkeitsarbeit zu den E-Förderungen des Landes. Als Jahreshighlight eingeplant: Eine Großveranstaltung für Personen mit E-Fahrzeug. Also ab in den Projektleiterstuhl, anschnallen und Vollgas!

Route zum Event: „Wenn möglich, bitte wenden“

Wie kann das Event aussehen und realistisch durchgeführt werden? Das Problem: Corona. Die Idee: Autokino. Eine sichere Sache – dachten wir. Das Comeback der Autokinos im Sommer 2020 passte perfekt zum Projekt. Wir wollten die E-Fahrzeug-Community des Landes coronasafe zusammenbringen und mit einem unterhaltsamen und informativen Programm „Danke“ sagen. Denn sie sind es, die nachhaltige und zukunftsweisende Mobilität schon heute auf die Straße bringen.

Schnell war klar: Vor dem nächsten Sommer wird das nichts. Die Coronalage lässt es nicht zu. Mit Beginn der Planungen im Frühjahr 2021 dann das Fiasko: Autokinos gehen nicht an den Start. Im Jahr 2020 noch gehypt, sind nun keine Vorstellungen geplant – zumindest nicht in unserer Gegend. Damit ist das Eventkonzept hinfällig und die Veranstaltung gestorben. Aber: Wir wären nicht ifok, wenn uns nicht doch noch eine Lösung einfällt!

Die Telefone im Team laufen heiß, Alternativkonzepte werden aus dem Boden gestampft, aber wir geben unsere Idee nicht auf! Den Jackpot knacken wir in Karlsruhe: Die Kulturbühne feiert ein Open-Air-Sommerfestival mit großer Bühne und ausgeklügeltem Hygienekonzept. Begeistert tüten wir die Kooperation ein.

Infotainment at its best

Als „Kulturbühne unter Strom“ setzen wir am 28. Juli den krönenden Abschluss des Festivals. Für beste Unterhaltung und Informationen aus erster Hand ist gesorgt. Mit dabei waren unter anderem Verkehrsminister Winfried Hermann, die Stadtwerke Karlsruhe, die Big Band THE NEWS, YouTuber Robin Schmidt von RobinTV, Bio-Koch Simon Tress, das Comedy-Duo Oropax sowie die Akrobaten von aramelo.

Mitten in den Feinabstimmungen dann der Schock: die Akrobaten fallen aus! Ersatz muss her. Währenddessen gehen die Tickets schon über die virtuelle Ladentheke. Am Programm zu rütteln, ist für uns keine Option. Unser Glück: „Kira und Anders“ können spontan einspringen und den eigentlichen Act ersetzen.

©  Michael Tubach

©  Michael Tubach

Die wilde Fahrt über Monate zahlt sich aus: Eine atemberaubende E-Kulisse fährt vor, ein buntes Programm geht planmäßig über die Bühne und Teilnehmende hält es nicht mehr auf den Sitzen. Im Team sind wir stolz, denn wir haben der ifok-Geschichte ein weiteres grandioses Puzzlestück hinzugefügt. Und es bleibt die Erkenntnis: Scheitert Plan B, zücken wir eben Plan C.

Adrian Woitzik

Adrian Woitzik

Consultant | PR und Kampagnen

Telefon+49 6251 8263-132
E-Mailadrian.woitzik@ifok.de
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