Kinderleicht online kommunizieren – 5 häufige Fehler umgehen

Kinderhände bedienen einen Computer
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Wir decken fünf Fehler in Ihrer Online-Kommunikation auf – und zeigen Ihnen, wie Sie diese zukünftig vermeiden.   

Beim Thema Online-Kommunikation, sind es oft wiederkehrende Herausforderungen, mit denen unsere Kund:innen zu uns kommen. Für unsere Kundin, die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen, haben wir die häufigsten Probleme gesammelt und in einem Online-Vortrag auseinandergenommen. Die Zielgruppe des Live-Streams waren Kommunen sowie Vereine mit dem Fokus auf Fuß- und Radverkehr.


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Keine Zeit das Video zu schauen? Dann lesen Sie hier unsere Kurzfassung:

1. Fehler: Die Zielgruppe ist unbekannt

Wissen Sie, wen Sie mit Ihren Inhalten erreichen möchten? Für wen das Angebot interessant ist und wofür sich diese Personen noch interessieren? Und auf welchen Kanälen Sie diese Personen erreichen? Nein? Dann ist Ihnen bereits der erste Fehler in Ihrer (Online-) Kommunikation unterlaufen. Denn wer nicht weiß, wen er oder sie ansprechen möchte, ist im schlimmsten Fall für niemanden ansprechend oder erreicht völlig andere Menschen als geplant.

Was tun? Die Zielgruppe kennenlernen!

Um Inhalte, Aufmachung und Kanal passgenau auf Ihre Zielgruppe zurecht zu schneiden, brauchen Sie ein möglichst konkretes Bild von ihr. Wir empfehlen: Nähern Sie sich Ihrer Zielgruppe über Internetrecherchen und Interviews. Notieren Sie neue Erkenntnisse und statistische Daten.

Anschließend nutzen Sie diese Notizen, um ein genaues Bild ihrer Zielgruppe zu zeichnen. Zum Beispiel in Form einer Persona, die wie ein Steckbrief aufgebaut ist. Werden Sie möglichst konkret und versuchen Sie sich dabei eine reale Person vorzustellen.

2. Fehler: Sie haben keine Ziele

Kommt Ihnen das bekannt vor: Sie haben keine Ziele definiert und veröffentlichen deshalb wahllos Inhalte? Dann haben Sie noch ein weiteres Problem: Weil Sie keine Ziele definieren, wissen Sie auch nicht, ob und wann Ihre Ziele erreicht wurden.

Warum Ziele wichtig sind? Sie stiften Orientierung und setzen den Erwartungshorizont. Sie helfen uns dabei auf dem richtigen Weg zu bleiben und Entscheidungen zu treffen. Und Erfolgskontrolle wird erst durch Ziele ermöglicht.

Was tun? Ziele setzen!

Je genauer Sie ihre Ziele setzen, desto besser. Nutzen Sie dafür am besten die SMART-Formel. Smarte Ziele sind:

  • Spezifisch: eindeutig & präzise
  • Messbar: mit Zahlen überprüfbar
  • Attraktiv: erstrebenswert
  • Realistisch: möglich & realisierbar
  • Terminiert: mit einer Deadline versehen

Beispiel für ein smartes Ziel: Um das Image von Radfahren in einer jüngeren Zielgruppe zu verbessern, wird ein Instagram-Kanal aufgebaut, der bis Ende 2021 monatlich mehr als 500 Likes auf Posts in der entsprechenden Altersgruppe generiert.

Tipp: Überprüfen Sie Ihre Ziele regelmäßig und passen Sie sie gemäß der SMART-Formel an.

3. Fehler: Ihnen fehlen die Themen

Sie wissen nicht, was Sie veröffentlichen sollen? Und wenn Sie etwas veröffentlichen, tun Sie das immer auf allen Kanälen? Dann ist Ihnen Fehler Nummer 3 bereits unterlaufen. Vor allem, wenn Sie (siehe Fehler 1) Ihre Zielgruppe nicht gut genug kennen, kann es leicht passieren, dass Sie Themen spielen, die nicht zu Ihrer Institution passen.  

Was tun? Themen strategisch herleiten!

Egal, was Sie in Ihrer Online-Kommunikation tun: Beginnen Sie immer mit der Zielgruppe! Fragen Sie sich:

  • Welche Themen sind für meine Zielgruppe relevant?
  • Welche Inhalte lassen sich aus den Themen ableiten?
  • Auf welchen Kanälen erreiche ich meine Zielgruppe mit den Inhalten?
  • Wie muss ich die Inhalte für die jeweiligen Kanäle aufbereiten?

Diese Fragen beantworten sich am leichtesten im Team. Nutzen Sie dafür Techniken wie Brainstorming und lassen Sie sich von der Konkurrenz inspizieren.

Wollen Sie, dass Ihnen nie die Themen ausgehen?  Ein Redaktionsplan unterstützt Sie bei der Planung und zeigt, wann Sie zu welchem Thema posten.

4. Fehler: Ihre Online-Auftritte sind eine Textwüste

Auf Website, Facebook und Twitter publizieren Sie fast ausschließlich Textinformationen? Sie nutzen wenige multimediale Inhalte? Und selbst, wenn Sie Bilder oder Videos nutzen wollen würden – Sie wüssten gar nicht worauf Sie achten sollten? Dann liegt Ihr Problem auf der Hand: Informationen, die ausschließlich aus Text bestehen, ziehen wenig Aufmerksamkeit auf sich und sind schwer zu rezipieren.

Was tun? Wechseln Sie die Formate ab!

Die Mischung macht’s. Nur Text ist schlecht, nur Bilder aber auch. Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrer Online-Kommunikation eine gute Mischung verwenden. Dies ist Ihr Basis-Baukasten:

  • Text. Achten Sie auf aktive Sprache & strukturierende Elemente
  • Bild. Achten Sie auf Bildqualität & Urheberrechte 
  • Infografik. Achten Sie auf Einfachheit & einen roten Faden
  • Gif. Achten Sie auf sparsamen & gezielten Einsatz (z.B. in Kommentaren)
  • Video. Achten Sie auf gute Tonqualität & Kurzweiligkeit

Noch mehr gefällig? Die Online-Welt bietet Ihnen unzählige weitere Formate – zum Beispiel Stories, Umfragen oder interaktive Elemente. Fangen Sie an zu recherchieren & probieren Sie Dinge aus.  

5. Fehler: Ihre Online-Auftritte sind eine Sackgasse

Ihre Website verlinkt nicht, Ihr Facebook-Kanal verweist nicht auf die Website, Ihr Twitter-Kanal retweetet nicht und Sie interagieren nicht mit Usern. Anders gesagt: Sie leben auf einer einsamen Insel und schreien Ihre Botschaft aufs Meer hinaus.

Das Internet ist dafür gemacht Informationen und Menschen sinnvoll miteinander zu vernetzen. Werden auch Sie Teil eines riesigen Netzwerks, indem Sie die folgenden Tipps beherzigen.

Was tun? Fühler ausstrecken!

Bleiben Sie nicht auf dieser einsamen Insel. Strecken Sie Ihre Fühler aus – nach innen und nach außen!

  • Silos einreißen. Tauschen Sie sich intern abteilungsübergreifend aus und verstehen Sie Themen ganzheitlich.
  • Partner:innen einbinden. Verbinden Sie sich mit Unternehmen, Vereinen und Organisationen und setzen Sie auf deren Multiplikator:innen-Wirkung.
  • Kanäle vernetzen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über all Ihre Kanäle und verknüpfen Sie diese sinnvoll. 
  • Call-to-Actions nutzen. Hinterlassen Sie Ihren Nutzer:innen eine klare Aufforderung, was sie als nächstes tun sollen.
  • Mit der Community interagieren. Seien Sie besonders in sozialen Netzwerken präsent, beantworten Sie Fragen und moderieren Sie Diskussionen.

Sie wollen jetzt loslegen, wissen aber nicht wie? Sprechen Sie uns gerne an!

Geschrieben von: Sonja Sauer

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Portrait Sonja Petrullat

Sonja Sauer

Consultant | Kommunikation

Telefon+49 6251 8263-131
E-Mailsonja.sauer@ifok.de

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