FTJ diskutiert Potenziale und Herausforderungen für Biokunststoffe

Ab in die Tonne – Halten Biokunststoffe ihr grünes Versprechen?” – unter diesem Titel fand am 26. Februar 2014 bei der F.A.Z. in Berlin der erste „FTJ Executive Talk“ in diesem Jahr statt.

Veranstaltungspate war der „Verbund kompostierbare Produkte e.V.“. Die Veranstaltung ging dem Einsatz umweltverträglicherer Produkte aus der Kunststoffindustrie auf den Grund: Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Biokunststoff“? Wie schneiden Biokunststoffe in Herstellung und Gesamtbilanz im Vergleich zu konventionellen Produkten ab? Und: Wie kommt die „grüne Alternative” bei Verbrauchern und der Abfallwirtschaft an?

Etwa ein Dutzend Journalisten (u.a. von dpa, Welt, Tagesspiegel und Umweltbriefe) diskutierten unter anderem mit Dr. Michael Kern, Witzenhausen-Institut  für Abfall, Umwelt und Energie, Dr. Helge Wendenburg, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Aloys Oechtering, Bundesgütegemeinschaft Kompost, Dr. Jens Hamprecht, Verbund kompostierbare Produkte, und Dr. Hubert Seier, Verband kommunaler Unternehmen.

Im Ergebnis zeichnete die Runde ein ebenso komplexes wie differenziertes Bild. Neben dem noch nicht erschöpften Potenzial (zum Beispiel zur Biogasgewinnung) getrennt gesammelter Bioabfälle waren auch die nötigen Kommunikationsmaßnahmen in Kommunen und die Bedenken von einigen Betreibern von Kompostierungsanlagen Gegenstand der Diskussion.

Christian Preiser, Forum Technikjournalismus, und Georg Küffner, F.A.Z., moderierten das Gespräch.

Das Programm können Sie hier einsehen. Zu den Potenzialen, Chancen und Grenzen von Bio-Kunststoffen und der Frage ihrer Kompostierbarkeit hat das FTJ ein „Q&A-Dossier“ erstellt, das Sie hier herunterladen können.

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