IFOK-Projekte in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie

Am 11. Januar 2017 hat die Bundesregierung die Neuauflage der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Zahlreiche Projekte, die von IFOK begleitet werden, haben Aufnahme in die Strategie gefunden.

Nachhaltigkeit gehört zu den Kernthemen von IFOK. Seit über 20 Jahren berät IFOK Kunden in allen nachhaltigkeitsrelevanten Themen und hat dabei zahlreiche Vorreiter-Projekte ins Leben gerufen. „Wir sind stolz, dass wir mit unseren Projekten einen substanziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können“, betont IFOK-Gründer Hans-Peter Meister anlässlich der Veröffentlichung der Nachhaltigkeitsstrategie. „Bereits vor 20 Jahren haben wir mit dem Diskursprojekt „Bausteine für ein zukunftsfähiges Deutschland“ einen wegweisenden Beitrag zur Nachhaltigkeitsdebatte geleistet. Umso schöner ist es nun, dass in der Neuauflage der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie gleich mehrere Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen unserer Arbeit erwähnt werden.“ Zu den Projekten in der Neuauflage der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die IFOK konzipiert und begleitet hat, gehören:


Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung

Die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegte und im Juni 2013 vom Bundeskabinett beschlossene Strategie weist einen Weg auf, wie die Energiewende im Verkehr in Form einer lernenden Strategie kontinuierlich und planbar umgesetzt werden kann. Im Rahmen eines Fachdialogs verständigen sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über mittel- und langfristige Perspektiven nachhaltiger Mobilität.“ (NHS 2017, S.28)

IFOK unterstützt das BMVI bereits seit 2011 bei der (Weiter)Entwicklung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) durch die Einbindung der zentralen Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in einem kontinuierlichen Fachdialog. Durch diesen umfassenden Dialog stellt die MKS die zentrale Wissensgrundlage für die Gestaltung der Energiewende im Verkehr dar. Kontakt: Christian Klasen, christian.klasen@ifok.de


Landesnachhaltigkeitsstrategien

Die Wahrnehmung der internationalen Verantwortung Deutschlands für eine weltweite nachhaltige Entwicklung kann […] nur dann gelingen, wenn die 2030-Agenda auch über abgestimmte Beiträge von Bund und Ländern umgesetzt wird.“ (NHS 2017, S. 235) Elf Länder haben bereits oder erarbeiten derzeit eigene Landesnachhaltigkeitsstrategien (Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen; Stand September 2016). […] (NHS, S. 46)

IFOK hat die Entwicklung und Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategien in Schleswig-Holstein, Brandenburg, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen als strategischer Berater und Partner in der Umsetzung unterstützt. Aktuell begleitet IFOK u.a. die Weiterentwicklung der Ziele und Indikatoren der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen und unterstützt das Land Brandenburg bei der Vorbereitung der Fortschreibung der Landesnachhaltigkeitsstrategie. Kontakt: Dr. Michael Wormer, michael.wormer@ifok.de


Chemie³ – Die Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Chemie

Unternehmerische Freiheit und marktwirtschaftlicher Wettbewerb sind nicht nur Triebfedern für wirtschaftlichen Erfolg, sondern liefern – zusammen mit Sozialpartnerschaft und gesellschaftliche Verantwortung – auch wichtige Impulse für Nachhaltigkeit. […] Entsprechende Aktivitäten, die die unternehmerische Verantwortung unterstützen gibt es bereits. […] Auf nationaler Ebene sind es z.B. Initiativen wie econsense, Chemie hoch drei, […]“ (NHS 2017, S. 48)

Chemie³ wurde 2013 in gemeinsamer Allianz vom Verband der Chemischen Industrie, der IG BCE und dem Arbeitsgeberverband Chemie ins Leben gerufen mit dem Ziel, Nachhaltigkeit breit in der Branche zu verankern. IFOK hat die Allianzpartner bereits bei der Konzeption der Initiative inhaltlich-strategisch beraten und begleitet seitdem insbesondere den breit angelegten Dialog von Chemie³. Kontakt: Agnes Dittmar, agnes.dittmar@ifok.de


Bürgerdialog „Gut Leben in Deutschland – was uns wichtig ist“

„Die Agenda 2030 sieht in Unterziel 17.19 vor, aufbauend auf bestehenden Initiativen bis 2030 Fortschrittsmaße für nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten, die das BIP ergänzen. Die Bundesregierung wird die Prüfung dazu weiter vorantreiben, ob und ggf. wie eine solche Ergänzung mit Orientierung an anderen Wohlfahrtsmaßstäben erfolgen kann. Zu bereits bestehenden relevanten Aktivitäten in diesem Zusammenhang zählen u. a. […] das Indikatorenset zur Messung von Lebensqualität im Rahmen der Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist“. (NHS 2017, S. 137)

Der breit angelegte Bürgerdialog „Gut Leben in Deutschland – was uns wichtig ist“, der Grundlage für die Entwicklung des Indikatorensets war, wurde von IFOK konzeptionell und mit der Moderation von über 100 Dialogveranstaltungen in ganz Deutschland unterstützt. Kontakt: Henning Banthien, henning.banthien@ifok.de

 

Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung

„Um das im Paris-Abkommen vereinbarte Klimaschutzziel und die vereinbarte Treibhausgasneutralität in der zweiten Jahrhunderthälfte zu erreichen, sind umfassende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen notwendig. Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung soll für den Transformationsprozess zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele inhaltliche Orientierung geben.“ (NHS 2017, S. 182/183)

IFOK hat die Entwicklung des Klimaschutzplans 2050 im Rahmen des vorgeschalteten Dialogprozesses mit Interessenvertretern als Moderator und Dialogmanager in enger Zusammenarbeit mit den Experten vom Wuppertal Institut und vom Öko-Institut unterstützt. Kontakt: Martina Richwien, martina.richwien@ifok.de

 

Open NRW

„Deutschland strebt eine Teilnahme an der Open Government Partnership (OGP) an. Durch internationalen Austausch im Rahmen der OGP können Regierungs- und Verwaltungsstellen in Bund, Ländern und Kommunen Transparenz, Rechenschaft und Bürgerbeteiligung erhöhen und die Erfahrungen mit anderen Ländern teilen.“ (NHS, 2017, S. 208).

IFOK begleitet seit 2015 die Umsetzung der Open Government Strategie des Landes NRW. Unter der Säule Dialog begleitet IFOK verschiedene Pilotprojekte der einzelnen Ministerien in NRW. Besonders erfolgreich sind Pilotprojekte der E-Partizipation die beispielsweise Themen wie Arbeit 4.0 und Gleichstellung im Netz umfassen. Damit gibt NRW wichtige Impulse für die Bundesebene, wie beispielsweise auch in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Open Government des IT-Planungsrats. Die Arbeitsgruppe bearbeitet die Frage, wie E-Partizipation von morgen aussehen kann. Kontakt: Kathrin Bimesdörfer, kathrin.bimesdoerfer@ifok.de

 

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