#nachhaltige100

Die Triodos Bank hat im letzten Jahr eine besondere Initiative gestartet: das Ranking der #nachhaltige100. Hinter der Liste der #nachhaltige100 verbergen sich digitale Influencer aus dem Bereich der Nachhaltigkeit. Mit der Liste möchte die Triodos Bank die nachhaltige Gemeinschaft in den sozialen Medien sichtbar machen. Monatlich wird das Ranking erneuert. Wir haben unsere Kollegin Lena Judick interviewt, die als #nachhaltige100 ausgewählt wurde. Sie hat – natürlich – im Twitterstil geantwortet.

Lena, Du bist Teil der #nachhaltige100. Wie bist du auf diese Liste gekommen?

Twitter zu verstehen und mit diesem Tool umzugehen, gehört ganz natürlicher Weise zu meinem Beruf als Beraterin bei IFOK. Ich twittere schon einige Zeit und habe den Kanal als Bereicherung für mich entdeckt, um mich mit anderen Akteuren aus der Szene vernetzen zu können. Die Triodos Bank hat nach eigener Aussage zu Beginn über 1.500 Twitterprofile analysiert. Aufgrund meiner Social Media Aktivitäten bin ich seither gelistet.

Wie lange twitterst du schon, wie oft und wann? Immer abends noch mal vor dem Einschlafen … und morgens beim Aufwachen 😉 ?

Das muss ich erstmal nachschauen…. Wow, ich twittere doch schon über zwei Jahre ;). Zu Beginn war es eigentlich nur ein kleines Projekt. Mein bester Freund und eifriger Twitterer brachte mich darauf und ich wollte es (eigentlich nur eine gewisse Zeit) ausprobieren. Dann habe ich relativ schnell Feuer gefangen und twittere nun recht regelmäßig.

Du twitterst auch rund um deine beruflichen Projekte: Wo verläuft deine Grenze zwischen privat und beruflich? Gibt es überhaupt eine?

Die Grenze ist zugegebenermaßen fließend. In meinem Profil mache ich aber deutlich, dass es sich um meinen privaten Account handelt. Es war mir von Anfang an wichtig, dass ich nicht Meinungen von IFOK vertrete, sondern für mich spreche. Inhaltlich deckt sich das aber sehr.

Wie definiert sich für dich Relevanz auf Twitter? Was ist für dich twitterwürdig?

Twitterwürdig ist für mich alles, was mir wichtig ist und worauf ich hinweisen möchte. Bei vielen meiner Retweets möchte ich die Aussage einfach nochmal unterstreichen. Das reicht manchmal schon.

Wem folgst du, mit wem vernetzt du dich? Und warum ist Vernetzung überhaupt wichtig?

Ich folge hauptsächlich Akteuren, die sich auch in meinen Themenbereichen verorten. Das sind vor allem Akteure aus dem Bereich der Nachhaltigkeit und der Energiewende. Es ist eigentlich absurd, aber vielfach komme ich gerade über Twitter mit interessanten Personen ins Gespräch. Das ist definitiv auch mehr geworden das letzte Jahr. Vernetzung ist einfach wichtig, um die Debatten zu kennen.

Wie beschreibst du deinen Twitterstil?

Pragmatisch, kompakt, inhaltsgetrieben. Ich würde mal sagen – bis auf wenige Ausnahmen – twittere ich bislang ausschließlich zu den Themen, die mich auch beruflich umtreiben und kaum über Persönliches.

Tweeten, retweeten, persönliche Interaktionstweets mit anderen: Sorgfältig abgewogen in Menge und Frequenz oder rein aus dem Bauch raus?

Also ich verfolge bisher keine „Twitterstrategie“. Ich mache das wirklich aus dem Bauch heraus. Alles was ich interessant, spannend und damit twitterwürdig finde, greife ich auf. Die Frequenz hängt natürlich sehr davon ab, wie eingespannt ich gerade bin. Insbesondere im Rahmen von Veranstaltungen twittere ich sehr gern.

Du warst vor kurzem zu einem Treffen der #nachhaltige100 eingeladen. Wie war das?

Ich glaube die Anregung für ein Treffen gaben einzelne Mitglieder und die Triodos Bank hat dies sehr zeitnah aufgegriffen. Das Treffen war toll – es waren über 30 Mitglieder der #nachhaltige100 anwesend. Das Treffen fand im Agora Collective statt, auf dem Areal einer ehemaligen Brauerei in Berlin im Rollbergviertel.

Was denkst Du, ist das Besondere an #nachhaltige100?

Ich finde die Vielfalt der Mitglieder beeindruckend – vom Social Entrepreneur, über Politikberater und Umweltaktivisten. So sperrig uns der Begriff „Nachhaltigkeit“ oft vorkommt, so konkret waren die Projekte und Ideen, die die Mitglieder der #nachhaltige100 umtreiben. Ich bin mit einigen nun im Nachgang zum Kaffee oder Feierabendbier verabredet und freue mich sehr über den Austausch. Es wäre natürlich zu wünschen, wenn neben der digitalen Vernetzung über Twitter auch ein regelmäßiges Treffen gelingen würde.

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