“Wow! Das sind tolle Ideen.“

EU Kommissarin für Klimapolitik, Connie Hedegaard, ist begeistert von den Ideen der Jugend denkt Europa Jugenddelegierten.

Am 27. Januar war es soweit: Die wochenlange Arbeit am Europäischen Aktionsplan – Neue Energie für Europa im Rahmen des Projektes Jugend denkt Europa erreichte ihren Höhepunkt. Zum wiederholten Mal stellten die JdE-Jugenddelegierten ihre in den Projektwochen entwickelten Ideen der Europäischen Kommission in Brüssel vor. Die erste Diskussionseinladung führte die JdE-Jugenddelegierten aus diesem Projektzyklus (JdE 4.0) in das Kabinett von Janez Potočnik, dem EU Umweltkommissar, anschließend nahm sich Connie Hedegaard, die EU Klimakommissarin, Zeit für die Ideen der Jugendlichen.

Rosalinde van der Vlies, stellvertretende Leiterin des Kabinetts von Janez Potočnik,  brachte viel Interesse und Zeit mit, um den Aktionsplan kennenzulernen. “Ich bin sehr begeistert von euren Ideen – euch zuzuhören bestätigt mir, dass wir in Europa einer lebenswerten Zukunft entgegensehen.“ Zur Unterstützung hatte Rosalinde Van der Vlies  Elena Višnar Malinovská hinzugebeten. Elena Malinovská ist verantwortlich für die Koordination von Umweltthemen mit den Klima- und Energieressorts im Kolleg der EU-Kommission und gewährte Einblicke in die herausfordernden Abstimmungen innerhalb der EU Kommission. Sie brachte auch erste Informationen zum neuen Energie- und Klima Rahmenprogramm 2030 der EU mit.

Am Nachmittag empfing Connie Hedegaard die Jugenddelegierten. Auch die Klima-Kommissarin bestätigte den Jugendlichen: „Ja, die EU kann und sollte einiges besser machen!“. Die Idee, Umwelt- und Klimaschutz einen Coolness-Faktor zu verleihen, gefiel Hedegaard. Doch sie machte auch deutlich, dass sie dafür die Unterstützung der Jugendlichen benötigte. Sie wünschte sich weitere Ideen für die Arbeit der EU-Kommission, z. B. wie es denn gelingen kann, dass junge Menschen Recycling, Klimaschutz- oder Energiethemen cool finden. Am Ende des Gespräches bekamen die Jugenddelegierten noch einen konkreten Auftrag von der Kommissarin: „Wenn ihr zurück in euren Heimatländern seid, wünschen wir uns eure Unterstützung – wir brauchen junge Stimmen in den Mitgliedstaaten, die klar sagen, wie sie sich die EU Klimapolitik vorstellen!“

Ihren Tag in Brüssel beendeten die Jugenddelegierten mit einem Besuch des Europäischen Parlaments. Die europäische Abgeordnete Tanja Fajon hatte die Gruppe eingeladen, sich im Europäischen Parlament umzuschauen und die Arbeit eines MdEP kennenzulernen.

Enita, Jugenddelegierte aus Bulgarien meinte zum Abschied: „Das war eine tolle Erfahrung – ich verstehe jetzt ein bisschen besser, wie Politik in Europa funktioniert.“

Das Projekt Jugend denkt Europa läuft noch bis Ende 2014. Auch die Projektwochen, die in diesem Jahr stattfinden, werden einen Aktionsplan erarbeiten, der voraussichtlich im Herbst in Brüssel vorgestellt wird.

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