Berliner Klimaschutzprogramm

Berliner Regierungskoalition schafft Voraussetzungen für klimaneutrale Stadt

Großstädte sind nicht nur besonders vom fortschreitenden Klimawandel betroffen, sie haben auch eine besondere Verantwortung, den Klimawandel zu begrenzen. Deshalb will die Berliner Regierungskoalition Voraussetzungen schaffen, damit sich Berlin bis zum Jahr 2050 zu einer klimaneutralen Stadt entwickelt. Berlin reagiert damit, wie viele andere internationale Metropolen, auf die Gefahren des Klimawandels. Gleichzeitig sollen die Chancen genutzt werden, die sich durch den Wandel hin zu einer hochmodernen, auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung für Berlin ergeben.

_D4S9200Um das Klimaneutralitätsziel zu erreichen, hat der Senat bereits umfangreiche Vorarbeiten durchgeführt. Der Gesetzentwurf zum Energiewendegesetz enthält u.a. Vorgaben für die Erarbeitung energie- und klimapolitischer Maßnahmen. Zentrales Instrument dieser Vorgaben ist das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK), welches für unterschiedliche Handlungsfelder konkrete Strategien und Maßnahmen zur Erreichung der Ziele aufzeigen soll und dessen Aufstellung mit dem Gesetz für den Senat bindend wird.

Foto: Stephan Röhl
Aus diesem Grund wurden in einem breit angelegten Beteiligungsprozess konkrete Strategien für die Handlungsfelder Energieversorgung, Gebäude und Stadtentwicklung, Wirtschaft, private Haushalte und Konsum sowie Verkehr erarbeitet. Im Rahmen von Workshops, einem Online-Dialog sowie verschiedenen Stadtforen wurden sowohl die Fachöffentlichkeit als auch die breite Öffentlichkeit eingebunden. Der Beteiligungsprozess zum BEK endete am 1. Dezember 2015 mit der Abschlussveranstaltung und der Übergabe des Endberichts zum Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm an die Verwaltung. Nach Beschluss des BEK steht die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen an.
IFOK setzte den Beteiligungsprozess und die Öffentlichkeitsarbeit zum Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt um und arbeitete eng mit dem interdisziplinären Projektkonsortium unter der Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zusammen, das die fachliche Begleitung des Projekts übernahm.

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Foto: Stephan Roehl; und Andre Wagenzik

 

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