Transatlantische Klimabrücke

Gestaltung des Dialogs über Klimaschutz zwischen Deutschland, den Vereinigten Staaten und Kanada

Die Initiative Transatlantische Klimabrücke wurde 2008 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. Sie dient als Dialogplattform für den Austausch mit relevanten Akteuren in den USA und Kanada zu allen mit einer engagierten Klimapolitik auf den verschiedenen Ebenen und Sektoren zusammenhängenden Fragen.

Ziel der Transatlantischen Klimabrücke ist es, eine Plattform für den Dialog zu Klima- und Energiefragen zu schaffen. Auf beiden Seiten des Atlantiks bedarf der Wandel zu einer klimaneutralen und -resilienten Gesellschaft ein beschleunigtes Handeln von Staaten, Städten, Unternehmen und Bürgern sowie eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Regierungsebenen. Die Transatlantische Klimabrücke bietet neue Möglichkeiten, um gemeinsame Lösungen aufzuzeigen, bewährte Praktiken und innovative Ansätze auszutauschen und neue Partnerschaften zu knüpfen.
Um diese Ziele zu erreichen, wurden IFOK und seine US-Muttergesellschaft Cadmus beauftragt, eine Reihe von Dialogformaten zu entwickeln und zu realisieren.

Aktuelle Aktivitäten

Auf dem Global Climate Action Summit in Kalifornien im September 2018 brachte die Transatlantische Klimabrücke Vertreter und Vertreterinnen von Bund-, Länder- und Städte-Ebene – darunter Sprecher und Sprecherinnen aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Deutschland, Costa Rica und Südafrika – zu einer interaktiven Diskussion über transformative Klimaschutzmaßnahmen zusammen. Der Schwerpunkt der Diskussion lag dabei auf der Mobilisierung von Klimaschutz-Aktivitäten auf allen Regierungsebenen und über alle Regierungsebenen hinweg.

Im Juni 2018 begleitete die Transatlantische Klimabrücke eine Delegation aus Deutschland in die kanadische Provinz Alberta zu einem Austausch über Strukturwandel und Klimaschutz im Kontext von kohlenstoffintensiven und hochindustrialisierten Regionen. Am Austausch nahmen Vertreter des öffentlichen Sektors, des Privatsektors, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft teil. Der Austausch umfasste Sitzungen und Besuche vor Ort für einen intensiven Austausch über Strukturwandel, kommunale und Bundesstaat-/Landes-Strategien sowie nachhaltige Innovationen.

Zukünftige Aktivitäten

Die Transatlantische Klimabrücke zielt darauf ab, den Austausch über Themen von wachsender gegenseitiger Bedeutung für die Bewältigung des Klimawandels zu fördern. Dazu zählen unter anderem der Strukturwandel, die Energiewende auf lokaler und staatlicher Ebene, die verstärkte Zusammenarbeit zwischen mehreren Regierungsebenen, die Transformation im Verkehrssektor, der Bau klimafreundlicher Städte, die Rolle der Kommunen, die Einbindung von Stakeholdern, das Thema Innovation im Klimaschutz sowie die Rolle der Digitalisierung. Geplante zukünftige Formate sind Konferenzen, Bürgerversammlungen und Delegationsaustausche in den Vereinigten Staaten und Kanada. Die Details und Partnerschaften für diese Formate werden noch bestätigt.

Weitere Informationen und Kontakt

Für weitere Informationen über bevorstehende Aktivitäten oder bei Interesse an einer potenziellen Partnerschaft, wenden Sie sich bitte an transatlantic.climate.bridge@ifok.de

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