Ralf Eggert

Ralf ist seit 2000 bei IFOK, derzeit als Dialogue-Adviser für Energie und Infrastrukturthemen und begleitet insbesondere konfliktintensive Projekte. Ralf ist Mitglied der Geschäftsleitung.

Was hat dich von einem Studium der Geografie, Biologie und dem Umweltrecht zur Kommunikationsberatung geführt?

Mein Interesse an großen gesellschaftlichen Themen, das ich im Bereich Infrastruktur wunderbar mit meinem Fachwissen verbinden kann. Infrastrukturen sind raumwirksam, die Folgen für Mensch und Umwelt sind zu bewerten und Planungsrecht ist auch wichtig.

Was sind Chancen und Grenzen der Bürgerbeteiligung in Großprojekten?

Infrastrukturprojekte bringen auch immer Nachteile. Oft werden die Projekte breit von der Gesellschaft unterstützt. Wenn es jemanden dann aber persönlich betrifft, ist man wesentlich kritischer. Das ist einfach so. Daher ist es wichtig, fair mit den Anliegen umzugehen, Transparenz in die Planungsschritte zu bringen und gemeinsam um die für alle Seiten besten Lösungen zu ringen. Dabei bietet Beteiligung große Chancen, aber nur, wenn der Rahmen klar ist und diese gut mit den formellen Verfahren abgestimmt ist.

Was treibt dich an?

Es ist ungemein befriedigend, wenn Kunden und Teilnehmende am Ende eines gemeinsamen Projekts zufrieden sind, weil bessere Lösungen gefunden wurden und die Kommunikation zwischen Investoren und Kritikern besser klappt.

Was ist für dich an der Projektarbeit besonders interessant?

Ich finde die Startphase eines Projekts besonders spannend, wenn man in ein neues Thema einsteigt, ein Team aufbaut und einen ganzen Prozess ins Laufen bringt.

Was möchtest du neuen Bewerbern/ Interessenten mitgeben?

Ich kann nur empfehlen, einen Job zu wählen, in dem man an Themen arbeitet, die einen interessieren. Alles andere wäre langweilig.

« zurück