Windenergie & Infraschall

Ein Ausschnitt eines Bücherstapels mit einem roten Lesezeichen im Fokus.

Welche Auswirkungen hat der von Windenergieanlagen ausgehende Infraschall auf die menschliche Gesundheit?  Die Bürgerinnen und Bürger Hessens wollten es genauer wissen.

Im Rahmen des Bürgerforums Energieland Hessen wurden führende deutsche Expertinnen und Experten befragt und auf Basis der Aussagen das „Faktenpapier Windenergie und Infraschall“ erstellt. Reichen die aktuellen rechtlichen Regelungen für eine Risikovorsorge aus? Und besteht weiterhin Forschungsbedarf auf diesem Gebiet? Mit einer einfachen und verständlichen Übersicht der bisher bekannten Fakten zu dem Thema, liefert das Papier laut Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir – auch über die Grenzen Hessens hinaus – einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Debatte.

Es existieren eine Vielzahl unterschiedlich starker, natürlicher und anthropogener Infraschallquellen (z. B. Meeresrauschen, Gewitter, Wärmepumpen, Kraftfahrzeuge oder Windenergieanlagen). Infraschall kann bei hohen Schalldruckpegeln oberhalb der Wahrnehmungsschwelle grundsätzlich negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. Laut Erkenntnisstandes des Faktenpapiers liegen jedoch insgesamt keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber vor, dass von Windenergieanlagen ausgehender Infraschall bei Einhaltung der in Hessen geltenden Mindestabstände zu gesundheitlichen Auswirkungen führen kann.

Und ifok? Wir waren mit der Konzeption, Organisation sowie der Moderation des Expertenhearings und der redaktionellen Ausarbeitung des Faktenpapiers beauftragt.

Ihr Ansprechpartner

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Simon Carmagnole

Senior Consultant | Energie, Klima, Infrastruktur

Telefon+49 211 38547-540
E-Mailsimon.carmagnole@ifok.de

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